Die Lkws und wofür sie gebraucht werden

Die Lkws und wofür sie gebraucht werden

Es gibt unterschiedliche Arten von Lkws. Entsprechend werden sie auch beladen. Welche Differenzen es gibt und warum sie sich unterscheiden, das wird in diesem Beitrag etwas genauer beleuchtet.

Von alten Klassikern bis hin zu innovativen Lkws

Die Elektrolastkraftwagen sind schon längst keine Zukunftsmusik mehr und gehören heute schon zum Straßenverkehrsbild dazu. Diese werden nicht mehr mit flüssigem Kraftstoff befüllt, sondern sind batteriebetrieben. Sie können eine Nutzlast von bis 1.000 Kilogramm tragen und eignen sich daher vorwiegend, um innerorts Pakete und ähnliche Güter zu transportieren. Anders verhält es sich beim sogenannten Haubenfahrzeug. Wie der Name schon verrät, hat es eine charakteristische Haube, unter der sich der Motor versteckt. Die Langhaubenfahrzeuge, die bei Speditionen nicht mehr so beliebt sind, da sie die Außenlänge nicht effizient nutzen, werden vor allem als Zugmaschinen noch verwendet. Die Kurzhauber und Frontlenker hingegen können eine höhere Wendigkeit aufweisen und sind dementsprechend die gängigeren Transporter. Die sogenannten Jumbo-Lkws sind die Riesen unter den Lastkraftfahrzeugen. Sie können ein Ladevolumen von bis zu 100 Kubikmetern transportieren. Der Muldenkipper ist vor allem bei losen Materialien wie Schutt ein häufig verwendetes Transportmittel. Auch der Straßen-Zug oder Road Train wird, ähnlich wie die Langhaubenfahrzeuge, nicht so häufig auf deutschen Autobahnen gefahren und besteht aus mehreren Gliedern.

Der Sattelzug besteht aus zwei Teilen. Zum einen gibt es die Sattelzugmaschine und den Sattelaufleger. Das Prinzip ähnelt dem des im Ackerbau benutzten Wagens, der von einem Pferd gezogen wurde. Die Last kann hierbei beliebig ausgetauscht und auf-und abgeladen werden. Der Sattelzug hat keine Ladefläche und kann auch ohne Sattelaufleger gefahren werden. Schweres und vor allen Dingen sperriges Gut wird vom Tieflader befördert. Aufgrund der sehr tiefliegenden Ladefläche hat der Tieflader einen besonderen Vorteil, mit sperrigem Gut zum Beispiel durch Tunnel zu fahren.

Der Tanklastzug oder auch abgekürzt TOPAS (Tankfahrzeug mit optimierten passiven und aktiven Sicherheitseinrichtungen) genannt wurde aufgrund mehrfacher Unfälle und Problemen mit innovativen Funktionen ausgestattet, die dieses Fahrzeug zu einem kostspieligen Transporter von flüssigen Substanzen machen. Neben dem ABS sind auch eine integrierte Reifendrucküberwachung und ASR unter anderem in diesem Fahrzeug eine wichtige Voraussetzung.

Für den Transport von bestimmten Containern dienen die Wechselladerfahrzeuge. Diese sind mit einer Besonderheit ausgestattet: Die Auf-und Abladefunktion kann mit einem hydraulischen Arm gesteuert werden. Besonders nützlich sind diese Transporter für beispielsweise die Entsorgung von Bauschutt. Auch die Feuerwehr macht sich die Vorteile dieses Lkws gerne zunutze.